Domianforum

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Bin ich unbeliebt?

Habt ihr etwas über Euch und euer Umfeld zu erzählen, Probleme oder Kummer? Schreibt es hier rein.


Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon schmatzler » 14.06.11 01:23

Von daher, also irgendein Hindernis scheint ja vorhanden zu sein. Ein eifersüchtiger Freund wäre zwar irgendwie theoretisch denkbar, ist aber wie gesagt irgendwie zu abwegig. Was richtig passendes fällt mir aber auch nicht ein. Boah, und eigentlich habe ich auch herzlich wenig Lust, mir sowas auszudenken. Irgendwas wird es schon sein.


Tja und wo ist dann das Problem? Dann hast du es doch eigentlich eingesehen oder nicht? Mein Gott, vielleicht 5% der Leute, mit denen ich früher in der Schulzeit Kontakt hatte, reden auch heute noch mit mir. Auf andere habe ich teilweise überhaupt keinen Bock oder es ist umgekehrt - das mag schade sein, aber man muss es akzeptieren, denn Menschen verändern sich und entwickeln sich weiter. Und ich bin auch so ein Typ, der nicht antwortet - es ist immer noch höflicher, als Floskeln und Belangloses auszutauschen und das Gespräch dann einschlafen zu lassen oder jemandem direkt ins Gesicht zu sagen, dass er ein mieser Penner ist/ein mieser Penner geworden ist/seine Interessen sich zu sehr von meinen entfernt haben.

egozentrum, es kommt mir so vor, als wärst du enorm einsam und suchst zwingend nach Kontakten. Warum fängst du nicht damit an, einfach neue Leute kennenzulernen, als anderen hinterherzutrauern? Da könnten noch Freundschaften fürs Leben entstehen. Ich verstehe auch nicht, was dir an erzwungenen Konversationen liegen könnte, selbst wenn sie denn auf dein andauerndes Pochen irgendwann mal stattfinden sollten, falls sich jemand erbarmt, dir zu antworten.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 14.06.11 05:18

schmatzler hat geschrieben:
Von daher, also irgendein Hindernis scheint ja vorhanden zu sein. Ein eifersüchtiger Freund wäre zwar irgendwie theoretisch denkbar, ist aber wie gesagt irgendwie zu abwegig. Was richtig passendes fällt mir aber auch nicht ein. Boah, und eigentlich habe ich auch herzlich wenig Lust, mir sowas auszudenken. Irgendwas wird es schon sein.


Tja und wo ist dann das Problem? Dann hast du es doch eigentlich eingesehen oder nicht?


Was eingesehen?

schmatzler hat geschrieben:Mein Gott, vielleicht 5% der Leute, mit denen ich früher in der Schulzeit Kontakt hatte, reden auch heute noch mit mir. Auf andere habe ich teilweise überhaupt keinen Bock oder es ist umgekehrt - das mag schade sein, aber man muss es akzeptieren, denn Menschen verändern sich und entwickeln sich weiter. Und ich bin auch so ein Typ, der nicht antwortet - es ist immer noch höflicher, als Floskeln und Belangloses auszutauschen und das Gespräch dann einschlafen zu lassen oder jemandem direkt ins Gesicht zu sagen, dass er ein mieser Penner ist/ein mieser Penner geworden ist/seine Interessen sich zu sehr von meinen entfernt haben.


Naja, die Regeln, nach denen man seine Kommunikation mit alten Bekanntschaften ausrichtet, setzt sich ja nun jeder selbst. Es gibt eine breite Palette von Möglichkeiten, zu reagieren, und da gilt es eben, im Einzelfall die gescheiteste rauszusuchen.

Ich habe allerdings (jetzt nicht nur durch eigenes "Erleiden", sondern auch durch Gespräche mit Freunden)
den Eindruck gewonnen, daß dem herzliche wenig Bedeutung beigemessen wird. Also nicht nur dann, wenn wirklich mal eine gute "Ausrede" vorhanden ist (bspw.: "frisch verliebt, daher keinen Kopp für alte Kollegen", oder: "ich muss so viel arbeiten, daß ich kaum Zeit habe, mich um die wichtigsten konkreten Leute und mich selbst zu kümmern"), sondern doch sehr grundsätzlich ziemlich kopflos agiert wird. Durchaus auch in Relation zur sonstigen, allgemeinen, weit verbreiteten Kopflosigkeit.

schmatzler hat geschrieben:egozentrum, es kommt mir so vor, als wärst du enorm einsam und suchst zwingend nach Kontakten. Warum fängst du nicht damit an, einfach neue Leute kennenzulernen, als anderen hinterherzutrauern? Da könnten noch Freundschaften fürs Leben entstehen. Ich verstehe auch nicht, was dir an erzwungenen Konversationen liegen könnte, selbst wenn sie denn auf dein andauerndes Pochen irgendwann mal stattfinden sollten, falls sich jemand erbarmt, dir zu antworten.


Wozu solte ich noch neue Leute kennen lernen, wo ich doch hier einen recht repräsentativen Überblick darüber habe, was von diesen neuen Leuten erwartet werden kann? Übrigens ist mein Wohnort auch nur gerade so nicht zu provinziell, daß man mit dem "Ex und Hop"-Prinzip gerade so nicht unangenehm auffällt. Eben ein paar Tausend Leute pro Jahrgang.

Zeit totschlagen kann ich im Übrigen auch alleine ganz gut.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon Spocky » 14.06.11 21:29

Ohne jemanden ärgern zu wollen: Repräsentativ würde ich das Volk hier nicht nennen. Domian und somit auch dieses Forum zieht bestimmte Leute an und andere nicht. Wir sprechen hier nicht drüber, ob Justin Biber ne neue Frisur hat, was anscheinend in der Riege der 20-32jährigen derzeit ein Riesenthema ist. Gibt mehr Menschentypen als die Domianfangemeinschaft :)
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon Dude » 14.06.11 21:54

Spocky hat geschrieben:Repräsentativ würde ich das Volk hier nicht nennen. Wir sprechen hier nicht drüber, ob Justin Biber ne neue Frisur hat. Gibt mehr Menschentypen als die Domianfangemeinschaft :)


Bild
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon Spocky » 15.06.11 19:19

Ich weiß, ich bin so ultimativ klug :P
Will mich jemand an Klunginator einstellen :weed:
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 16.06.11 06:28

Spocky hat geschrieben:Ich weiß, ich bin so ultimativ klug :P


Macht ja nix.

Ich bin vergangene Nacht zu dieser Disko von damals gewandert, in der Annahme, es sei die Nacht von Do. auf Fr., so mit dem Hintergedanken, daß SIE dort ja vielleicht wegen all der astronomischen Ereignisse auch sein könnte.

Schon im Wald auf dem Weg dahin fiel irgendwie auf, daß es überall in der Stadt verdächtig still war, und so fand ich mich gänzlich allein bei wunderbar angenehmen Temperaturen auf dem Parkplatz der Disko wieder, als hätte ich absichtlich einfach einen Nachtspaziergang gemacht.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 20.10.11 23:49

Schon wieder so ein Fall. Auch wieder in so einem Sozialnetzwerk wiedergefunden.

Die sehr attraktive Ex von einem Freund. Das war für mich damals richtig ein wenig Tierquälerei, der 'nen Kumpel sein zu müssen. Musste ich ja auch nicht, aber die hat halt damals darauf bestanden.

Ok, die hat sich dann neu verliebt und von meinem Kumpel getrennt (übrigens in einer Zeit, als ich mit Sachen wie Umzug, Einberufung, U-Haft so richtig ausser Gefecht gesetzt war).

Von da an existierte ich offenbar nicht mehr, was für mich auch eine Weile ok war, wer hat schon frisch verliebt Augen für Alltag.

Jetzt, gut 10 Jahre später gibt sie zu Protokoll, meinen Namen zu kennen und zu wissen, daß sie mit besagtem Kumpel zusammen war, verleugnet aber Wissen um menschlichen Umgang mit mir.

Keine Ahnung. Irgendwas scheine ich falsch zu machen.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 21.10.11 05:26

Also der Kumpel, mit dem sie damals zusammen war, merkt an, daß er Formfehler bei der Kontaktaufnahme erkennt. Das heisst bei dem aber genau nichts, und ich stimme ihm da schlicht nicht zu.


Also ich schrieb schon, daß ich den Eindruck habe, daß die den menschlichen Umgang mit mir verleugnet. Warum?

Also es ist keineswegs so, daß ich da irgendwelche kleinen Details, die man wohl vergessen haben könnte, abgefragt hätte. Die gibt vor, nichtmal mehr von absolut essentiellen Dingen zu wissen, die man nicht mal eben so vergisst, nichtmal dann, wenn man heimlich doch eine Abneigung gegen den anderen hegen würde (ok, diese Dinge wären dann aber auch nicht zustande gekommen).

Also schon wieder: Wie mit einem gefälschten Account reden.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 21.10.11 06:08

Hm, vielleicht liegt es irgendwie daran, daß ich bevorzugt für mich sexuell irgendwie attraktive Frauen, und solche, die das zumindest mal gewesen sind, anschreibe?

Ist das nicht normal? Doch, muss ja, wen sollte ich denn sonst anschreiben? Eher so die "Problemfälle"?

Ja, also ist das zu anstrengend, mit "eisernen Jungfrauen" zu reden, oder was? Selbst übers web? Ich raffs nicht.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 21.10.11 14:37

egozentrum hat geschrieben:Ja, also ist das zu anstrengend, mit "eisernen Jungfrauen" zu reden, oder was? Selbst übers web? Ich raffs nicht.


Vielleicht gerade auf die Distanz:

Bei persönlichem Kontakt vermittle ich wahrscheinlich eben nicht nur Interesse, sondern auch, wie ich das einsortiere (bspw. durch etwas in Richtung unreif verfärbtes, etwas unausgegorenes Verhalten). In der Erinnerung wird daraus vielleicht ein Typ, der irgendwie schon Interesse hatte, vermutlich einsam ist, und folglich also entweder gar nicht weiss, was er will oder was er wollen sollte.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon Suggs » 21.10.11 16:01

denke ich habe das schonmal irgendwo erwähnt, aber egal.
vor einigen jahren bin ich ebenfalls zufällig über alte klassenkameraden im internet gestolpert, damals sehr gute freunde, nicht nur oberflächliche bekanntschaften. danach icq-nummern ausgetauscht, aber wirkliches interesse am chatten oder treffen bestand danach nicht, abwohl es genug gelegenheiten gegeben hat. ich empfand das ebenfalls als ziemlich asozial und habe bis heute kein interesse mehr mich noch großartig mit leuten aus meiner vergangenheit auf so oberflächliche weise auszutauschen.

ähnliche erfahrungen habe mit sozialen netzwerken gemacht. viele bekanntschaften aus dem realen leben haben zwar interesse kontaktdaten auszutauschen, aber es findet im nachhinein keine kommunikation statt, oder wenn dann auf so flachem niveau, dass sich mir die fingernägel einrollten.

sowas kicke ich dann irgendwann mit freude wieder aus meinen "freundeslisten". facebook ist mir da übrigens besonders suspekt. du hast einerseits die möglichkeit den kompletten bekanntenkreis einzuladen, andererseits aber keinen bock deine aktivitäten gegenüber solchen leuten zu offenbaren. -> kick oder freundschaftsanfrage = nein. der große sinn geht dabei natürlich verloren, keine frage.

als fazit muss ich sagen, dass sich das web als basis einfach nicht eignet, um mit durchschnittstypen durchgehend in kontakt zu bleiben, weil die kommunikationsmöglichkeiten nur auf sehr oberflächliche weise genutzt werden (wollen). nicht darüber ärgern, who cares.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 22.10.11 03:39

Naja, andersrum bist Du aber sicherlich auch bei manchem Gesell froh, daß der sich zwischenzeitlich viel weiter als damals in der Versenkung verschwunden ist. Und sei das nur unbewusst.

Mal ganz hart gesagt ist doch auch irgendein Anteil der Leute, mit denen man zu tun hat, irgendwie der Preis für wieder andere. Gerade, wenn die Gelegenheiten, bei denen man diese anderen trifft, kaum eine Selektion zulassen (also z.B. bei Schulkameraden).

Und bei Leuten, die eh nur knapp über die Akzeptanzschwelle gekommen sind, reicht mir dann manchmal schon nur bspw. 'ne hässlichere Frisur o.ä. banales, die in die Gruppe der untauglichen Normalos zurückzustecken, sprich, der damit implzierten Prioritätensezung auszusetzen.

Ok, stimmt so alles gar nicht. Tatsächlich ist das alles viel komplexer. In Echt kommen da ja noch so Sachen zu, wie bspw. Kompatiblität mit dem jeweiligen Handlungsspielraum, den man gerade so hat.

Wenn Du jetzt meinst, da ist eine Gruppe von Schulkameraden gewesen, mit der Du befreundet warst, und die sich jetzt aber nicht mehr um Dich "kümmert", würde ich am ehesten mal vermuten, daß das inzwischen irgendwie eine eingefleischte Truppe ist, und Du entweder mit dem gemeinsamen Nenner der Truppe nicht mehr kompatibel bist, oder schlicht niemand Lust hat, dir diesen gemeinsamen Nenner grossartig zu erklären.

Suggs hat geschrieben:als fazit muss ich sagen, dass sich das web als basis einfach nicht eignet, um mit durchschnittstypen durchgehend in kontakt zu bleiben, weil die kommunikationsmöglichkeiten nur auf sehr oberflächliche weise genutzt werden (wollen). nicht darüber ärgern, who cares.


We care a lot.

Wenn Du mit 'nem Hammer einen Nagel nicht in die Wand bekommst, fängst Du doch auch nicht gleich an, über Sinn und Unsinn von Hammern zu philosophieren.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon Dude » 22.10.11 08:00

egozentrum hat geschrieben:We care a lot.
Wenn Du mit 'nem Hammer einen Nagel nicht in die Wand bekommst, fängst Du doch auch nicht gleich an, über Sinn und Unsinn von Hammern zu philosophieren.

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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon Suggs » 22.10.11 15:43

jaja, wirklich sehr neiss.

bekanntermaßen mache ich hier gerne mal unnachvollziehbare gedankensprünge mangels zeit, aufgrund zu hoher user-ignoranz, oder überschrittener promillegrenze...aber philosophieren ist an sich nen gutes stichwort. mal sehen, ob ich meinen monokel, den zylinder und ein glas wein finde, womit wir wieder beim thema promille wären. ;)

ökozentrum hat schonmal 1-2 unterhaltsame ansätze reingebracht.

Wenn Du jetzt meinst, da ist eine Gruppe von Schulkameraden gewesen, mit der Du befreundet warst, und die sich jetzt aber nicht mehr um Dich "kümmert", würde ich am ehesten mal vermuten, daß das inzwischen irgendwie eine eingefleischte Truppe ist, und Du entweder mit dem gemeinsamen Nenner der Truppe nicht mehr kompatibel bist, oder schlicht niemand Lust hat, dir diesen gemeinsamen Nenner grossartig zu erklären.


dein beispiel mit der animalischen gruppendynamik klingt plausibel, traf aber in meinem damaligen fall eher nicht direkt zu. vor allem wäre das so offensichtlich gewesen, dass ich es selber gleich durchschaut hätte. ich kann es schlecht erklären, da ich mich wie gesagt mit den leuten dann nicht noch ewig auseinandersetze. sehr warscheinlich bin ich selber die ursache, da ich lustigerweise selbst in völlig überflüssigen fragen meist mutwillig radikale, skeptische ansätze vertrete, oder mich über gesprächsregeln hinwegsetze, weil es mich langweilt, was andererseits wieder in unverständnis resultiert.
beispiele dieser konsens-fickung hätte ich endlose. so reicht es selbst schon, wenn sich jemand dumm positiv zu "thomas gottschalk" äussert (der klassiker), dazu fällt mir eigentlich nur ein, dass man thomas gottschalk 80 tonnen haribo-lakritzschnecken in seine scheiss miami-villa kippen sollte. das resultat: verstörende blicke einerseits, noch breiteres grinzen meinerseits. paradebeispiel des "sich verscherzens" und warscheinlich, wenn überhaupt nur für dritte komisch.
- problem, gottschalk?

und die meisten menschen sind in fragen sozialer kontakte sowieso eher kompromissbereite "sammler" und fühlen sich dann von störungen im verhaltensmuster zu schnell auf den fuß getreten. da habe ich habe aus genannten gründen eher nen sehr hohen verschleiß bei loiten. ich glaube genauso banal, wie ich es hier wiedergebe ist es tatsächlich auch. es ist alles nur eine frage eines willkürlichen sozialen auswahlverfahrens, was wir alle an den tag legen und was man denke ich nicht auf persönlicher ebene überbewerten sollte, wenn es einen selber mal ausschließt.

zumal ich hier noch erwähnen möchte, dass die regulären durchschnittsleute den halben tag nur dumm und leidenschaftslos rumsülzen, was ich ned sehr lange ertrage. besonders schlimm: schlechter "haha, an der stelle bitte lachen"-humor von arbeitskollegen in meinen ohren.
die sollten vielleicht mal zum therapeuten, um komik gelehrt zu kriegen.

Naja, andersrum bist Du aber sicherlich auch bei manchem Gesell froh, daß der sich zwischenzeitlich viel weiter als damals in der Versenkung verschwunden ist.


klar, wer hat schon lust sich für die gesellschaft anderer dauerhaft auf unterirdisches niveau zu begeben?
somit könnte man dann die themenfrage gleich umformulieren: gott sei dank bin ich unbeliebt, selbstdefinition durch abgrenzung von gewissen personengruppen.

sich mit zu vielen leuten seine zeit zu verschwenden ist das schlimmste.
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Re: Bin ich unbeliebt?

UNREAD_POSTvon egozentrum » 23.10.11 04:48

Hm, was positives über Gottschalk. Mal sehen.

Also wie fast alles Moderatoren ekelt der mich zwar an, aber ich bin auch derart unendlich weit weg von der Zielgruppe typischer moderierter Sendungen, daß das kaum wundert.

Als Kind fand ich den eigentlich irgendwie vergleichsweise angenehm, wohl weil der damals denn am ehesten so überkam, wie der grosse Bruder irgendeines Nachbarn, oder so, anstatt, wie bei den meisten anderen damaligen Moderatoren, wie entweder aus dem Altersheim, der Gruft, oder einer Camping-Siedlung entlaufen. Zwar kamen keinerlei Inhalte, aber wenigstens tat er so, als rede er über Zeug, das irgendwer als unterhaltsam empfinden könnte.

Also insgesamt zwar ein wie üblich völlig nutzloser bis schädlicher Auftritt, aber so im Vergleich zu Kollegen dann geradezu punkig.

Aber ok, war ja nur ein Beispiel. Ich berichte mal eben ein ähnliches: Neulich sprach ich mit einem Jüngling, der inhaltlich mal ebenso ganz mühlelos so ziemlich alle normalerweise problematischen Fragen umtänzelte, glaubhaft machte, einfach einen anderen Musikgeschmack zu haben, und urplötzlich meint der, Metallica auch ganz gut zu finden. Ich mein, ok, das ist jetzt nicht so der Punkt, an dem was scheitert, aber mysteriös ist das schon irgendwie (und das sage ich, als Mensch, der von sich selbst den Eindruck hat, sonst gar kein Problem mit Kommerz-flair zu haben).
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