Am 19. Januar 2009 bekommt ein lieber Freund von mir die Möglichkeit, sein erstes eigenes Buch zu veröffentlichen:

In diesem Buch werden Gedichte, Texte und Songs vertreten sein, die von 1996 bis heute seinen Gehirnwindungen und seiner Feder einsprungen sind.
Der Verlag verrät auf dem Klapptext folgendes:
Gedichte sind schwul? Nur was für Weicheier, Warmduscher und Gefühlsdeppen?
Aha! Und was wenn aus einem Gedicht der Song entstanden ist, zu dem Du deine Freundin kennen gelernt hast? Was wenn dein Lieblingslied seinen Anfang als Wortsammlung auf einem Stück Papier genommen hat?
Markus Grimm, ehemaliges Mitglied der Band "Nu Pagadi", schreibt seit dem er einen Stift halten kann. Später, in der Zeit von 1996 - zum heutigen Tag, schrieb er über 200 Gedichte, Texte, Geschichten und Stücke. Aus vielen Gedichten & Texten wurden schließlich Lieder, die er selbst oder andere Künstler auf die Bühne brachten.
Dieses Buch zeigt eine Sammlung an Texten & Skizzen, die Evolution vom Wort zum Text und die Weiterentwicklung der Worte zum Lied.
Es zeigt auch die Entwicklung des Texters, das Heranwachsen des Autoren und viele der Stationen auf denen der “Cosmic Dancer” schon tanzte.
Der in dem Buch integrierte Hörbuch-Downloadgutschein lässt einige Texte zu gesprochenen Worten und Liedern erwachen. Gute Reise!
Als kleines "Beispiel-Häppchen" aus diesem Buch, möchte ich Markus aller erstes Gedicht "Der Narr" anfügen:
Der Narr
Auf einer Bühne steht ein Narr,
er lacht und scherzt all seiner Tage.
Sein Lachen schier kein Ende nimmt,
er lächelt stets in jeder Lage.
Sein Witz macht viele Menschen froh,
die ihn hier auf der Bühne sehen.
Ist ihre Stimmung auch verschieden,
mit einem Lachen sollen sie gehen.
Täglich, mit seiner Maskerade,
steht er hier im Rampenlicht.
Sein Gesicht verdeckt die Maske,
seine Tränen sieht man nicht.
Ist seine Show vorüber dann,
ist auch die Maske abgeschminkt.
Sein Lachen, es ist längst verstummt,
ein altes Lied er leise singt.
Nachts allein steht auf der Bühne
der Narr und spielt ein Shakespeare-Stück.
Kein Mensch sieht ihn in dieser Rolle,
am Tag bleibt nichts davon zurück.
Er ist ein Narr, nur das nicht mehr,
macht froh das bunte Publikum
und nachts, da bringt er sich allein
als Julias Romeo mit Dolche um.
Ein Narr liegt tot hier auf der Bühne,
er bracht sich um des nachts allein.
Er wollte einmal nur im Leben
ein ernster Shakespeare-Spieler sein.
(Markus Grimm, Mai 1996)
Im Netz finden sich viele weitere Links zur Person und auch zu diesem Buch - inkl. Ausschnitte der vertonten Werke - über Feeback dazu würde ich mich sehr freuen ! Vielen Dank !