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Schneeblüte
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Betreff des Beitrags: Gottesvortsellung// Der Glaube Verfasst: 13.10.08 02:58 |
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Registriert: 12.10.08 23:46 Beiträge: 9
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Die Gottvorstellung befriedigt den metaphysischen Wahn und manipuliert Gruppen. Gottes Existenz ist für Gläubige eine Projektion ihrer Phantasien und Psychosen und wandelt sich leicht zur realen Wahrnehmung. Gläubige die mit Gott sprechen sind Wichtigtuer und Lügner, die Phantasien erhöhen den Empfänger und sind Balsam für seine kranke Psyche. Psychopathologisch sind es Wahnvorstellungen, gepaart mit Autoritätsproblemen und Narzissmus helfen nur noch Neuroleptika oder die geschlossene Psychiatrie. Für den Irren in der Zelle sind alle draußen total bekloppt, nur er ist vollkommen normal. Alternativ entgleist ein religiöses Amt in absurdes Machtgehabe und soziopathische Abnormitäten, dabei sind die biblischen Greuel und Grausamkeiten nicht göttlich, sondern spiegeln direkt Ethik und Moral der Schreiber. Katholiken müssen glauben, dass sie das Fleisch ihres Gottes fressen und das Blut Christi saufen - steinzeitlicher Kannibalismus. Wäre es nicht Teil des Kulturgutes, man müsste es als eine Faschingssitzung im Irrenhaus einstufen.
Ende
Nein nein, mein Wortschatz ist momentan zu schwach um soetwas so schön zu verfassen wie er es tat, ich halte es für einen gut geschriebenen Text der die Sache aufrüttelnd und dessillusionierend wiedergibt.
Ist das nicht eine Kunst?
Etwas so zu beschreiben wie es ist, in dieser Welt voller Schein und Trug in Industriestaaten.
_________________ D-A-F-T-P-U-N-K
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D.Lynch
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Betreff des Beitrags: Re: Gottesvortsellung// Der Glaube Verfasst: 14.10.08 02:16 |
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Registriert: 08.09.04 00:59 Beiträge: 5935 Wohnort: Nur noch 15 km zu weit östlich
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Tja, nur, um psychisch krank zu gelten, muss schon ein Leidensdruck vorhanden sein, oder man muss erheblich von der Masse abweichen und da hat der Atheist immer noch bessere Chancen dann so eingestuft zu werden als der Gläubige.
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egozentrum
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Betreff des Beitrags: Re: Gottesvortsellung// Der Glaube Verfasst: 14.10.08 11:23 |
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Registriert: 25.09.04 04:46 Beiträge: 1496 Wohnort: Osnabrück
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Ist mir deutlich zu bitterböse formuiliert.
Der Glaube an Götter findet ja zumindest typischerweise in einem Bereich ab, in dem kein Wissen mehr gesammelt werden kann.
Auch die Fehlleistung, Glauben mit Wissen zu verwescheln, würde ich nicht als krankhaft bezeichnen, sondern eher als normale, sinnvolle Hirnfunktionalität, die nämlich der Spezialisierung auf bestimmte Wissengebiete dienlich ist. Es gibt unglaublich viele Details, die man allesamt wissen können könnte, und es ist nicht problematisch, wenn man aus dieser Informationsfülle einige Details entgegengesetzt zu ihrer wiklich Gegebenheit einschätzt.
Also mal ein Beispiel aus der Physik. Ich war jahrelang fest davon überzeugt, daß das innere einer elektrostatisch geladenen Hohlkugel nicht feldfrei ist. Ich war mir sicher, daß die Feldstärke von 0 im Zentrum der Kugel bis zum Radius der Kugel hin langsam zunehmen müsse. Leider ist das schon eine einigermassen komplizierte Rechenaufgabe, wenn man das Problem analytisch lösen will, aber immrhin hat mich dann eine numerische Näherungslösung davon überzeugt, daß ich falsch gelegen habe.
Übrigens ist der Satz mit den Neuroleptika unvollständig.
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juba
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Betreff des Beitrags: Re: Gottesvortsellung// Der Glaube Verfasst: 05.12.08 16:53 |
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gefällt mir sehr gut 
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Nachtschattengewächs
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Betreff des Beitrags: Re: Gottesvortsellung// Der Glaube Verfasst: 17.03.09 23:44 |
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Registriert: 12.03.09 01:26 Beiträge: 429
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@Threaderöffner: Hm, ist die Frage, ob man sich um etwas streiten sollte, was man weder anfassen, noch sehen, oder sonst irgendwie wahrnehmen kann. Glaube und Atheismus sind individuelle Eigenheiten, die man nicht versuchen sollte anderen Leuten aufzudrängen.
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WillemWillem
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Betreff des Beitrags: Re: Gottesvortsellung// Der Glaube Verfasst: 03.04.09 22:46 |
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Registriert: 01.04.09 11:15 Beiträge: 3
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egozentrum hat geschrieben: Also mal ein Beispiel aus der Physik. Ich war jahrelang fest davon überzeugt, daß das innere einer elektrostatisch geladenen Hohlkugel nicht feldfrei ist. Ich war mir sicher, daß die Feldstärke von 0 im Zentrum der Kugel bis zum Radius der Kugel hin langsam zunehmen müsse. Leider ist das schon eine einigermassen komplizierte Rechenaufgabe, wenn man das Problem analytisch lösen will, aber immrhin hat mich dann eine numerische Näherungslösung davon überzeugt, daß ich falsch gelegen habe.
Sag bloß, du hantierst mit den Maxwell-Gleichungen! 
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