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 Betreff des Beitrags: Unglaublich! Niemand glaubt wirklich an Gott!
 Neuer Beitrag Verfasst: 08.12.06 14:23 
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Zitat:
Unglaublich! Niemand glaubt wirklich an Gott!


Gläubige erzählen einem permanent davon, wie sehr der Glauben ihr Leben verändert hat. Und dass dies für die Wahrheit des Glaubens spricht, was natürlich kein sinnvolles Argument ist. Der Nationalsozialismus hat auch das Leben vieler (einiger weniger sogar positiv) verändert, dies hat aber mit seinem Wahrheitsgehalt nicht das Geringste zu tun. Das Leben eines Buddhisten wird von seinem Glauben auch beeinflusst, auch das eines Hinduisten oder eines Jainisten - aber die meisten Buddhisten sind, was Gott angeht, Agnostiker, die Hinduisten Polytheisten und die Jainisten Atheisten.

Aber nehmen wir mal an, dass Leben eines Gläubigen würde durch den Glauben wirklich erheblich verändert. Was könnten wir dann aus dem Glauben der meisten Gläubigen lernen? Nur dieses Eine [1]:

Kaum jemand glaubt tatsächlich an Gott. Nicht wirklich. Der durchschnittliche Christ verhält sich in seinem Leben wie der durchschnittliche Atheist. Das Gefängnis z. B. beherbergt überwiegend Christen (Atheisten sind dort →deutlich unterrepräsentiert [2]). Der durchschnittliche Mörder, Totschläger, Räuber, Päderast [3] und Vergewaltiger glaubt an die Existenz Gottes und an die Hölle. Hat ihn das von seinen Taten abgehalten? Offensichtlich nicht.

Es gibt eine ganze Menge Menschen, die vorgeben, sie glaubten an Gott, aber einen wirklichen Glauben an Gott wird man kaum finden. Intuitiv sind wir alle Ungläubige. Die bloße Tatsache, dass jemand sagt "Ich glaube an Gott" sollte uns schon mißtrauisch machen. Niemand fragt "Glaubst Du an die Schwerkraft?" oder "Glaubst Du, dass es eine schlechte Idee ist, auf den Schienen stehen zu bleiben, wenn sich ein Zug nähert?". Bei Gott wird aber stets gefragt, ob man daran glaube.

Niemand nimmt wirklich an, dass Gott einem bei schwierigen Problemen beisteht. Dann könnte man nämlich die Hände in den Schoß legen oder vom Hochaus hüpfen und abwarten, was passiert. Aber wir halten Leute für verrückt, die das tun. Es gibt eine endlose Menge an Rationalisierungen dazu - man solle Gott nicht versuchen oder ihn testen und es gäbe freien Willen. Aber das ist Unsinn - wenn man Gott versuchen könnte, dann würde man es tun. In Wahrheit glaubt niemand wirklich an Gott.

Menschen glauben an die Schwerkraft. Niemand erzählt einem einen offenkundigen Unsinn wie "Man soll Einstein oder Newton nicht versuchen". Wenn man seinen Kugelschreiber fallen lässt, fällt er zu Boden, und niemand würde dagegen wetten. Niemand würde allerdings auch behaupten, dass man sein Leben ändern kann, wenn man seinen Glauben an die Schwerkraft ändert. Dabei beeinflusst die Schwerkraft unser aller Leben gewaltig. Und jeder verhält sich so, als ob es die Schwerkraft tatsächlich gäbe [4]. Aber verhält sich der durchschnittliche Gläubige so, als ob er an Gott glaubt? Nein. Das hat einen ganz simplen Grund:

Kaum jemand glaubt tatsächlich an Gott. Kaum jemand verhält sich so, also ob ihm bei jeder Gelegenheit ein übermächtiges Wesen über die Schultern schauen würde. Der Geschäftsmann nicht, der seinen Kunden übers Ohr haut, der Mann nicht, der seine Frau betrügt, der gläubige Christ nicht, wenn er sich Pornovideos ausleiht. Trotzdem wird behauptet, dass der Glauben die Menschen zu guten Taten bringt.

Nehmen wir an, wir finden einen Menschen, der gerade Gutes tut und Sandsäcke schleppt, weil eine Flut kommt oder einen Arzt, der in Afrika ohne Lohn kleine Kinder betreut und von Krankheiten heilt. Nehmen wir an, ich könnte ihn davon überzeugen, dass es keinen Gott und keine Hölle gäbe. Würde er dann sein bisheriges Leben aufgeben und sich dem Leben in Hedonismus und Egoismus hingeben? Würde er sagen: "Oh, endlich kann ich diesen Mist aufgeben, den ich nur getan habe, weil ich eine Scheißangst vor der Hölle habe". Nein. Das würde er nicht sagen. Die Welt ist voller Menschen, die Gutes tun, weil es gut ist und die mehr Gründe auch nicht benötigen. Und die, die besonders laut und viel von Gott reden sind meist auch nur mit dem Mund besonders gottesfürchtig.

Man halte einem Mann eine Schrotflinte an den Kopf. Es wäre sehr, sehr schwer, in von seinem Glauben abzubringen, dass die Schrotladung ihn töten würde und ihn dazu zu bringen, zu glauben, dass Gott das Blei aufhalten würde. Die Wahrheit, dass eine Kugel einen Menschen tötet, muss man auch nicht gegen Häretiker verteidigen. Man muss keine Nichtgläubigen verdammen oder unterdrücken, der behauptet, eine Gewehrkugel könne keinen Menschen töten. Man muss keine Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrennen, die die Wahrheit erzählen, um die Wahrheit zu verteidigen. Die Wahrheit kann sich selbst verteidigen. Man kann Menschen nur auf den Scheiterhaufen schicken, weil sie gegen eine Lüge angehen, nicht, weil sie gegen die Wahrheit angehen. Dass man es überhaupt nötig hat, Andersgläubige zu verunglimpfen und ihnen zu drohen, deutet darauf hin, dass man selbst nicht wirklich glaubt. Man übertönt seine eigenen Zweifel.

Die Wahrheit überlebt jeden Zweifel. Vor dem Zweifel muss man nur Angst haben, wenn man nicht die Wahrheit verkündet oder daran nicht interessiert ist. Wer die Wahrheit verkündet, der hat es nicht nötig, Zweifler mit der Hölle zu drohen. Nur wer selbst daran zweifelt muss zu diesen fragwürdigen Methoden greifen. Wer Zweifel nicht zulässt, der hat etwas zu verbergen.

Kaum jemand glaubt tatsächlich an Gott. Wenn jemand tatsächlich an Gott glaubt, dann wäre er aufgrund seines Glaubens in der Lage, Dinge zu tun, die kein Ungläubiger tun könnte. Beispielsweise Gift trinken (wie dies für die Nachfolger Christi in der Bibel geweissagt wird, siehe →Markus 16:17-18 [5]). Aber kaum jemand vertraut so in seinen Glauben (die wenigen, die es taten, sind an den Folgen meist gestorben). Wenn jemand wirklich glauben würde, so würde man es bemerken. Menschen, die über neue und ungewöhnliche Fähigkeiten verfügen, sind anders und verhalten sich anders. Auch Menschen, die sich permanent beobachtet fühlen, verhalten sich anders. Wenn die Gläubigen sich nicht anders verhalten, dann nur deswegen, weil sie nicht wirklich an Gott glauben.

Gibt der Glauben an Gott den Menschen mehr Kraft? Wir finden viele, die dies behaupten. Gott, so erzählen sie, habe ihnen geholfen, mit dem Rauchen oder dem Trinken aufzuhören. Aber das können Atheisten auch. Und ich wette, es werden prozentual gesehen auch gleichviele Atheisten und Gläubige wieder rückfällig. Aber auch die, die an andere Götter glauben, behaupten dasselbe. Es können aber nicht alle recht haben - woher kommt die Kraft derjenigen, die an falsche Götter glauben? Das alle, die glauben, gleichgültig, an welchen Gott sie glauben, daraus dieselben Fähigkeiten beziehen, deutet auf eines hin: Die Kraft kommt aus ihnen selbst. Wenn es wirklich einen Gott gäbe, so würde er nur denen helfen, die an ihn glauben. Da dies nicht geschieht, kommt diese Kraft auch nicht aus Gott, sondern aus dem Glauben selbst, unabhängig vom Inhalt. Es spielt also keine Rolle, ob man an Jesus, Jahwe, Zoroaster oder Satan glaubt - das Ergebnis ist dasselbe. Das ist übrigens auch das Ergebnis aller Studien, die sich mit den heilsamen Auswirkungen des Glaubens beschäftigen. Glauben hilft, egal, woran man glaubt. Wie sollte man das anders deuten als dass es der Glauben ist, der hilft, aber kein Gott?

Ihr glaubt das nicht?Dann möchte ich wenigstens dafür einmal in meinem Leben einen Beweis sehen. Zeigt mir, dass euer Glauben euch dazu befähigt, etwas zu tun, was erstens kein Ungläubiger tun kann und zweitens keiner, der einem anderen Glauben anhängt. Und ich rede von Beweisen, nicht von den tausenden kursierenden und unbestätigten Geschichten, die man nur glauben kann, wenn man sowieso schon alles glaubt, was für den Glauben spricht. Und auch wenn unwahrscheinliche Dinge geschehen ist das kein Beweis - fast jede Woche gewinnt jemand im Lotto, obwohl das sehr unwahrscheinlich ist. Und wenn etwas eine Wahrscheinlichkeit von 1:10.000.000 (eins zu zehn Millionen) hat, dann bedeutet dies nur, dass das im Schnitt 8 Leuten pro Tag in Deutschland passiert. Nein, ich denke an ganz persönliche Fähigkeiten wie Gift trinken o. ä.

Und solange mir niemand zeigen kann, dass der Glauben einen nicht zu wirklichen Leistungen befähigt, die ich ohne Glauben nicht haben kann, solange halte ich es für überflüssig, mir diesen speziellen Glauben anzueignen. Glauben ist nur eine andere Art zu denken. Man ändert vielleicht seine Perspektive, wenn man sein Denken ändert, aber mit reinem Denken kann man nichts in der Welt ändern. Wenn Gläubige durch den Glauben mehr könnten als Ungläubige, so würde man dies an den Handlungen der Gläubigen bemerken. Da ich nichts davon sehe, bleibt mir nur eine Schlussfolgerung:

Kaum jemand glaubt tatsächlich an Gott.

Warum benutzt der Papst ein gepanzertes Papamobil? Erstens weil er nicht auf den Schutz Gottes vertraut, zweitens, weil er Angst davor hat, zu sterben und in den Himmel zu kommen. Der Papst wird wissen, warum [6]. Und auch die Blitzableiter auf dem Vatikan sind ein praktisches Misstrauensvotum gegen Gott. Selbst der Papst und seine Kardinäle sind nicht von der Existenz Gottes überzeugt, jedenfalls nicht so, dass es praktische Konsequenzen hätte. .....



Der Text stammt von Volker Dittmar, ein Diplompsychologe. Ich selber hab den Text von einem andern Forum.

Was sagt ihr dazu?

Ich selber bin Atheist und glaube weder an einen Gott oder an einen Satan oder sonst was. Ich glaube aber, das nach dem Tod noch was kommt.

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Freunde kommen und gehen, Feinde sammeln sich an!

Generation Arbeitslos


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 Neuer Beitrag Verfasst: 11.12.06 03:22 
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Mir ist das völlig schnuppe, ob es einen Gott gibt oder nicht, aber nach welchen Kriterien beurteillt der Psychologe denn das?
Ist der irgendwie gerade in 'ner Zeitmaschine aus dem Mittelalter gekommen oder was?

Mittlerweile gibt es genug Theorien, die niemals einen in die Weltgeschichte eingreifenden Gott sehen, und zu strafen ist der nicht mal in der Bibel da. Ob das Jüngste Gericht von Gott geleitet wird, ist auch mehr als fragwürdig.

Irgendwie ist der Text vom theologischen Standpunkt her äußert flach gehalten.

Wenn es einen Gott gibt, dann sollte der zumindest nichts gegen das Ausleihen von Pornovideos haben. Ich glaube, der Psychodoc da ist selber etwas verklemmt.


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 Neuer Beitrag Verfasst: 15.12.06 04:40 
 
Ich Glaube, den glauben kann man wirklich nur verstehen, wenn es einem sehr Schlecht geht. Man sagt, es gibt keine Atheisten im Schützengraben. Ich Glaube, in den Hospizen auch nicht. Und, das Du, Sven1980, zwar Atheist bist, aber doch an irgendetwas danach glaubst, gibt schon den wichtigsten Hinweis dafür, warum es Gott gibt. Nicht weil es wirklich einen KristalHimmel Gäbe, in dem ein Alter allmächtiger Zausel sitzt, sondern deshalb, weil der Mensch ihn Brauchte, und deshalb erfunden hat.

Den Rest hat der Gute dem Aufbau nach von Russel geklaut. Übrigens nicht sehr gut.


Shogun


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 Neuer Beitrag Verfasst: 15.12.06 21:45 
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Ich kann mir die Existenz eines Gottes einfach nicht vorstellen und insofern nicht glauben. Ich bräuchte Beweise, womit der "Glaube" seine Semantik verlieren würde sozusagen....geht nicht.

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Poser


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 Neuer Beitrag Verfasst: 06.01.07 00:37 
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Die Frage ist doch, wie man Gott definiert. Wer oder was ist Gott?

Ich behaupte:

Gott ist alles. Und wir alle sind Gott. Jeder von uns ist ein Teil von Gott. Wie auch jedes Tier, jede Planze, jeder Stein, jeder Planet, jeder Stern.

Am Anfang war nichts, außer dem (göttlichen) Geist. Er langweilte sich in dem Nichts und kam auf die Idee, Materie zu erschaffen:
Mit einem Urknall teilte er das Nichts in Plus und Minus auf (Man bedenke: -1 plus +1 = 0).

Gott schuf Materie und Antimaterie, Elektronen, Protonen, Neutronen mit entgegengesetzen Ladungen, summa summarum also nichts.
Dennoch besteht unser Universum aus diesem Nichts, hat sich aus dieser Idee entwickelt.

Allein der kreative (göttliche) Wille, der Plus und Minus auseinanderhält, verhindert, dass alles zu Nichts zusammenfällt.

Wir Menschen haben ein eigenes Bewusstsein entwickelt, dass uns weit von diesem ursprünglichen Gott wegführt (der Sündenfall im Paradies).

Unsere Aufgabe ist es, einerseits individuelle Erfahrungen zu sammeln, und andererseits zurück zum Ursprung zu finden. Das heißt, uns eins mit allen und allem zu fühlen.

Dann sind wir bei Gott (bei uns selbst), dann glauben wir, dann lieben wir unseren Nächsten wie uns selbst.

Damit sind die Forderungen aller Religionen erfüllt.

Gruß Aniza

_________________
Das größte Vergügen im Leben ist, etwas zu tun, was man nach Ansicht der Leute nicht schaffen kann.


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 Neuer Beitrag Verfasst: 08.01.07 03:23 
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Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Universum in dieser Form, wie es jetzt existiert, wirklich zusammenhalten kann ist 1 : 10 hoch 46, also relativ gering.
Aber sag' das mal einem Neodarwinisten, mit denen habe ich mich hier schon oft genug rumgeprügelt.

Muss im übrigen auch nicht unbedingt ein Gottesbeweis sein, dass unser Universum so existiert. Andere Theorien sind nach wie vor die Zufälligkeit oder zum anderen, dass evtl. jede Sekunde ein Universum entsteht und deshalb auch jedes 10 hoch 46ste so gelungen ist wie unseres.


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 Neuer Beitrag Verfasst: 23.01.07 05:58 
 
Ich finde die Frage sollte dann eher lauten:

„Wie definiere ich/definiert man Gott?“

Um einen kleinen Denkanstoß zu geben z. B.:

> Naturreligionen und deren Ursprung,
> Gebräuche/Rituale (auch eigene und christliche)
> Grund der Gebräuche
und
> Entwicklung des Glaubens bezüglich Globalisierung
sowie
> Entwicklung des Glaubens in Politik und Wirtschaft.


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 Neuer Beitrag Verfasst: 23.01.07 11:31 
 
Also ich glaube an Gott und an das Ewige leben und ich denke Man sollte einfach nicht sagen es gibt Gott oder es gibt ihn nicht die leute die daran glauben sollen es machen und die die es nciht tun sollen es auch tun. Es wird dinge auf dieser Welt geben die für uns imer unerklärlich bleiben werden. Mir hat Gott oft iin meinem Leben geholfen als ich in schwierigen Situationen steckte ich hab die Zeichen als diese gedeuet das sie von Gott kamen für euch wird das Naiv klingen aber es hat mich im grunde von vielem schlecheten Bewahrt.

Und man kann nciht sagen nur weil einer was macht was ungläubig ist das er nicht wirklich an Gott glaubt, in der Bibel steht ja "Wer ohne sünde ist werfe den ersten Stein".

Ich für meinen Teil betrette keine Katholische kirche mehr oder sonstige Einrichtungen. Viel was von den Katoliken und Protestanten ausgeübt wird hat nichts mit der Bibel zu tun (z.B. Zölibat). Ich bin der Meinung das ich für Gott in keine Kirche gehen muss.

vll.werden viele von euch erst spät zu Gott finden und selbst dann ist es nicht zu Spaät wenn man es dann mit dem Herz will dann wird das von Gott anerkannt.


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 Neuer Beitrag Verfasst: 23.01.07 13:48 
 
Jeder kann tun und lassen was er will, solanger man sich und Anderen nicht damit schadet.

Wobei mit "Anderen" = Alles, jedes Lebewesen, jeder Stein, jede Pflanze ... usw., gemeint ist.


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 Neuer Beitrag Verfasst: 23.01.07 15:46 
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Jaja, Lynch, das war ne Diskussion.... :D
Meine Meinung dazu ist : Gott ist in den Köpfen derer, die an ihn glauben, was Religion im allgemeinen aber m.E. noch faszinierender macht (Das ich nicht an einen Gott glaube, tut diesbezüglich nichts zur Sache)
Zu früheren Zeiten, als man die Entstehung von Erde, Leben etc. noch nicht wissenschaftlich erklären konnte, brauchte es eine einfache Erklärung, die für damalige Verhältnisse nachvollziehbar (bzw. für das gemeine Volk nicht nachprüfbar) erschien. Deshalb durfte die Erde ja auch nicht rund sein und um die Sonne kreisen...
Ich schliesse mich Schwarzerwinter an, auch wenn Gottglauben ja gerne als Kriegsgrund herhalten muss - mit allen Folgen etc. pp.

_________________
Das Internet ist toll! Früher konnte ich nur meine Nachbarn nicht leiden, heute hasse ich Menschen aus der ganzen Welt!


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 Neuer Beitrag Verfasst: 24.01.07 05:24 
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Vielleicht sollte man noch hinzusetzen, dass auch jeder das frei entscheiden können muss, was er glaubt!


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 Betreff des Beitrags: 10 gebote; ins fegefeuer, oder in die hölle
 Neuer Beitrag Verfasst: 24.01.07 23:59 
 
...

Das Gefängnis z. B. beherbergt überwiegend Christen (Atheisten sind dort →deutlich unterrepräsentiert [2]). Der durchschnittliche Mörder, Totschläger, Räuber, Päderast [3] und Vergewaltiger glaubt an die Existenz Gottes und an die Hölle. Hat ihn das von seinen Taten abgehalten? Offensichtlich nicht.

....


wie kann ihn (den verbrecher) das (also der glaube an gott) auch von der tat abhalten? das ist schlichtweg unmöglich!
gott liebt uns - und bedroht uns nicht! ... wenn, dann bedorhen uns christen auf erden die 10 gebote, die gewisse "spielregeln" für uns sein sollen. gott auf jeden fall bedroht uns menschen nicht! (das ist der größte schmarrn, den ich je gelesen habe!)

ein verbrecher hat sich also schlichtweg an eines, oder mehrere der 10 gebote nicht gehalten, und wird deshalb ins fegefeuer, oder in die hölle oder jetzt schon ins gefängnis kommen.

so ist das... zumindest angeblich!

und die moslems, juden und christen glauben an den gleichen gott! (das muss man wissen, bevor man diskutiert, wenn es um die frage geht, welcher gott der richtige ist!) ...und unter den christen gehts dann - ebenso, wie unter den anderen religionan auch, noch um die frage, wer die "wahren christen" sind.
mal ehrlich? wollte das gott so? - kann sich da auch nur noch ein einziger mensch orientieren??

ein totschläger handelt im affekt! (siehe strafgesetzbuch!) ein mörder nach planung (siehe strafgesetzbuch) ein räuber ... usw, usw.... gott wird das chaos hier auf erden nicht regeln. (gott sei dank!!) wenn, dann der mensch,mit unterstützung der beachtung der 10 gebote. und was ist mit dem glauben geschehen?

trotzdem hat man in letzter zeit 2 weltkriege usw, usw geführt!

ich bin ein mensch... der nicht daran glaubt, dass die 10 gebote von den menschen eingehalten erden (können). oder hat hier einer noch nie gegen eines der 10 gebote verstoßen? ich schon!


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 Neuer Beitrag Verfasst: 25.01.07 04:21 
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Ich könnte jetzt gemeinerweise sagen:
Ja, ich!

Das liegt aber nur daran, dass ich die genaue Formulierung auf hebräisch kenne und die ist von Luther mit:
"Du sollst nicht...." nur notdürftig übersetzt. Hebräisch ist eine sehr alte Sprache mit Zeiten und Worten, die man heute nicht mehr alle übersetzen kann.
Besser wäre gewesen, da würde stehen: "Du solltest nicht ..." oder noch genauer "Sofern es nicht unumgänglich ist, dann solltest Du nicht...."

So regide wie das dann von den Kirchenfürsten übersetzt wurde, steht das da nämlich gar nicht.
Und dann hat man schon mehr Interpretationspielraum und kann sich auch daran halten.


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 Betreff des Beitrags: Was ist denn eurer "Sinn, Antrieb und Zweck (Ziel)?
 Neuer Beitrag Verfasst: 25.01.07 19:27 
 
Hallo Zusammen!

Hm, so wie ich die Diskussion hier mitbekomme .. finde ich wirklich interessant. Denn egal wo die Grundsatz-Diskussion „Religion-Glauen-Gott“ in meiner Umgebung aufkommt, läuft das Thema immer auf das Selbe hinaus, was ich jetzt hier nicht näher erläutern möchte. Eigentlich wollte ich deshalb auch nichts zum Thema schreiben, aber ich bin neugierig und ehrlich gesagt auch gespannt, auf was für einen Nenner man damit kommt.

Für mich stellt sich immer wieder die Frage. „Sinn, Antrieb und Zweck“ eines Glaubens.

Wie ich schon in meinem ersten Beitrag erwähnt habe – übrigens mein aller erster überhaupt- ist der Gedanke „Zeitgeist“ und Entwicklung der Menschheit mit zu beachten.

Ehrlich gesagt, kann ich euch nicht sagen wie ich meine „Religion/Glauben“ definieren soll oder überhaupt kann? Für mich habe ich irgendwann man festgestellt, dass ich auf der einen Seite keinen „Gott“ im christlichen Glauben brauche bzw. so wie dieser übermittelt wird notwendig habe. Wenn mir etwas auf diesem Planeten nicht passt, bzw. mir etwas wiederfährt (egal ob positiv oder negativ), dann liegt das an einer Kette von Ereignissen. Die meisten Ereignisse kann ich aber, lustiger Weise, meistens auf „Menschen“ (uns) zurückführen, womit ich niemanden anderen für „verantwortlich“ machen kann bzw. „dankbar“ für sein kann. Im selben Atemzug erwähnt, heißt das aber auch für mich, das nur „ich“ etwas an einer Situation ändern kann bzw. auch mit verantwortlich bin. Also brauche ich für mich keine Religion dafür, um mit gegebenen Situationen in diesem Zeitalter „zurecht“ zu kommen. -Wie es ja scheinbar nicht nur mir so geht-.

Mir ist schon oft aufgefallen, dass viele durch ein traumatisches Ereignis zu einem definiertem Glauben finden. Wobei ich hierzu keine Wertung darüber abgeben möchte. Auch bekennen sich viele einer Religion an, aus traditionellen Gründen. Quasi, weil sie es nicht anders gelernt haben und nicht wirklich darüber nachdenken. –Was kein direkter Vorwurf sein soll-.

Hierbei stellt sich wieder für mich die Frage „Sinn, Antrieb und Zweck“ eines Glaubens.

Der nächste Punkt ist Angst und Vergänglichkeit.

Hier kann ich natürlich auch nur wieder für mich sprechen. Natürlich habe ich Angst, was nach meinem Tod passieren bzw. nicht passieren wird.

Einstein hat einmal festgestellt, dass Energie nie verloren geht, sondern sich nur zerstreut und neu/anders zusammensetzt.

Fakt ist, dass im menschlichen Körper elektrische Impulse vorhanden sind. ...
Aber das lustige hierbei ist, finde ich, das wussten alte Naturreligionen schon längst, nur anders definiert. Und zu dieser Zeit waren wir Menschen noch nicht so aufgeklärt wie heute, geschweige denn, es gab auch noch keine Schulen in dem Sinne wie diese heute existieren.

Deshalb hier meine Frage an euch. Was ist denn euer
Ø Sinn,
Ø Antrieb
und
Ø Zweck (Ziel)
für euren Standpunkt?


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 Betreff des Beitrags:
 Neuer Beitrag Verfasst: 26.01.07 02:37 
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Naja, eine Sinnfrage zu stellen ist immer schwierig.
Welchen Sinn hat das Leben????
Hat es keinen höheren, dann sollten wir zumindest Spassel dabei haben. Und irgendwie ist das Leben doch ganz nett, wenn man sich noch irgendwie eine Jenseitsperspektive erhalten hat. Da könnte für mich der Sinn an einen Glauben sein.

Antrieb?
Wie meinst Du das jetzt, @Schwarzerwinter?
Den Antrieb, den ich habe, einen Glauben zu haben oder den Antrieb, den ich durch Glaube erhalte???

Und Ziel?
Einen Ziel hat mein Glaube nicht, genausowenig wie das Leben einen hat.


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